Liste der Interpretationen von
János Kass & András Lukácsy (1985)
Einführende Bemerkungen
Kass & Lukácsy erläutern nicht, auf welche Vorarbeiten sie
sich stützen.
Sie geben ihre Identifikationen auf ungarisch an, wobei hier nur die deutsche
Übersetzung durch Liane Dira wiedergegeben werden kann, da diese Literatur
als einzige bisher zugänglich war. Kass & Lukácsy erläutern
die Bedeutung zu fast jedem Sprichwort. Ihre Identifikationen geben sie
eingewoben in den Fließtext der Erläuterungen zum Bild an, so
daß bei der Wiedergabe hier teilweise grammatikalische Umstellungen
vorgenommen werden.
Ihre Interpretationen und Erläuterungen werden in ihrer
Veröffentlichung links neben der entsprechenden
Ausschnittsvergrößerung des Gemäldes dargestellt. Sie numerieren
ihre Interpretationen nicht einzeln durch. Die entsprechende Numerierung
stammt von mir, wobei das Anhängen von Kleinbuchstaben auf verschiedene
Interpretationen derselben Szene verweist. Die überschriftartigen Nummern
verweisen auf diejenigen, die Kass & Lukácsy angeben. Die
Anmerkungen sind in kursiver Schrift gleich nach den Sprichwörter
angeführt.
Insgesamt beleuchten die Autoren 92 Szenen, wobei sie zu Zweien keine Deutungen
anbieten, aber Hinweise geben. Zu weiteren 13 Szenen geben sie zusätzliche
14 Interpretationsmöglichkeiten an. Zusammen finden wir bei Kass und
Lukácsy also 104 Sprichwörter.
Literaturnachweis
János Kass & András Lukácsy (1985): Pieter Bruegel
der Ältere: Die niederländischen Sprichwörter. Budapest: Corvina
Kiadó.
Neben einer farbigen
Abbildung des Gemäldes findet man hier auch 18 Detailaufnahmen
(für jede Seite eine).
1.
(1) Er hat der Katze die Schelle nicht anhängen
wollen.
(engl.: It is well said, but who will bell the cat?)
Prahlerischer Mensch, der sich einer übernommenen, aber nicht
ausgeführten Heldentat rühmt. Der Harnisch soll die Verkehrtheit
der Handlung unterstreichen. Oft zu finden auf dem Chorgestühl
mittelalterlicher Kirchen. Siehe auch eines der 12 Sprichwörtermedaillons:
"Der Harnisch macht mich zum streitbaren Hahn, Ich hänge der Katze die
Schelle an."
(2) Mit dem Kopf gegen die Wand rennen.
(3) Jemanden in den Harnisch bringen.
Jemanden erbosen, wild machen.
(4) Barfuß mit dem Säbel an der Seite.
Ebenfalls jemanden erbosen, wild machen.
(5) Man kann mit dem Kopf keine Mauern brechen.
Hitzköpfigkeit ist kein guter Ratgeber. Siehe auch eines der 12
Sprichwörtermedaillons: "Streitsüchtig bin ich und vor Zorn entbrannt,
Drum lauf ich mit dem Kopf gegen die Wand."
(6) Hier zieht die Sau den Zapfen aus.
Vernachlässigte Wirtschaft. Vgl.: "Ein voller Zapfen" heißt
ein besoffenes Schwein.
2.
(7) Viel Geschrei und wenig Wolle, sprach der Narr und schor
ein Schwein.
Vgl. eine alte deutsche Chronik: "Es ist ein groß Geschrei damit
gewesen, jedoch wie man sagt, wenig Wolle". Auch heute noch: "Viel Geschrei
und wenig Wolle". Einer verrichtet nützliche Arbeit, der andere ahmt
ihn nach, jedoch auf sinnlose, törichte Weise. Wobei derjenige, der
das Schwein schert, nicht einmal die Schere richtig greifen kann.
(8) Die eine rocknet, was die andere spinnt.
Sie tratschen eine üble Nachrede weiter. Der Rock der
Nachrichtenbringerin ist blau: In der Renaissance war Blau auch die Farbe
der Arglist.
3.
(9) Sie hat ihm einen blauen Mantel umgehängt.
Verweist auf die Treulosigkeit der Frau oder auch: Lüge, Heuchelei
und Betrug. Vgl. auch: Einen blauen Dunst vormachen = jemandem etwas
vorspiegeln.
(10) Er schüttet den Brunnen zu, wenn das Kalb ertrunken
ist.
Späte Reue. Vgl.: "Mancher schließt erst den Stall, wenn die
Diebe mit den Gäulen über alle Berge sind". Vgl. auch: "Was nützt
sein Besitz einem solchen Halunken? Ich schütt' den Brunnen zu, nachdem
das Kalb ertrunken."
4.
(11) Er wirft Rosen vor die Säue.
Nutzlosigkeit, vergebliche Mühe. Entstammt dem Evangelium des
Matthäus, Kapitel 7, Vers 6: "Gebet das Heilige nicht den Hunden, und
werfet eure Perlen nicht vor die Schweine hin, damit sie selbe nicht etwa
mit ihren Füßen zertreten...". Der Weg von "Perlen" zu "Rosen"
ist wie folgt zu verstehen: Durch eine falsche Übersetzung: "In den
Niederlanden wurde jedoch der Bibeltext aus dem Französischen
übernommen, dort hatte man das lateinische Wort margarita, also Perle,
als Marguérite gelesen, also Gänseblümchen"; später
wurden aus den Blumen Rosen. Vgl. auch: "Wer Lust hat zu verlorenem Gewerkel,
Der streut die Rosen vor die Ferkel".
(12) Er weiß nicht, wie er das Schwein schlachten
soll.
Erfolgloses Bemühen. Hieraus soll das gebratene Schwein aus dem
Schlaraffenland entstanden sein.
(13a) Zwei Hunde an einem Bein kommen selten
überein.
(13b) Ein Knochen und zwei Hunde geben keine ruhige
Stunde.
Sie zanken sich. Auch auf dem Chorgestühl in der Kirche von Kempen
(13. Jahrhundert).
5.
(14) Er läßt die Welt auf seinem Daumen tanzen.
Symbol für Überheblichkeit. Vgl. auch "Der Diktator" von Chaplin.
Vgl. auch das Marschlied des Bauernführers Florian Geyer: "Als Adam
grub und Eva spann, Wer war da ein Edelmann..."
(15) Ich muß mich krümmen, will ich durch die
Welt kommen.
"Gnädiger" Rat an einen Erniedrigten, einst Produktion von
Possenreißern.
(16) Man wird einen Stock in sein Rad stecken.
Das Rad als Symbol für den Lauf der Welt. Etwas hindert den
natürlichen Kreislauf.
6.
(17) Er kann von einem Brot zum andern nicht gelangen.
Anstrengung ist umsonst, er hat nicht genügend Mehl bis zur
nächsten Ernte.
(18) Eine Hacke ohne Stiel.
Ein unbrauchbares Werkzeug.
(19a) Er ist auch da mit seiner Laterne.
(19b) Er läßt sein Licht leuchten.
Auf seine Rechnung kommen.
(20) Er sucht das Beilchen.
Die Dinge am leichteren Ende anpacken.
(21) Er gähnt mit dem Ofen um die Wette.
Nichtstuer.
(22) Er hält sich an.
(23a) "Steigerspiel" oder "Strebekatze".
Ziehspiel: Es gewinnt derjenige mit dem größeren Stück.
Bruegel spielt hier ein Wortspiel: Kraakeling = Bretzel und Wettstreit,
Krakeel.
(23b) Das letzte Paar bekommt die Bretzel.
Strebekatze wird auch als Seilziehen gespielt. Der Linke zieht auf jeden
Fall den Kürzeren, denn falls er gewinnt, fällt er von der Bank.
(24) Geld regiert die Welt.
An seinem Gürtel hängt ein voller Geldbeutel.
7.
(25) Einen Korb geben.
Symbol der Abweisung oder des Betrugs.
(26) Eine lange Nase machen.
(27a) Das Hühnerei greifen, das Gänseei fahren
lassen.
Verhöhnt die Habgier und Gewinnsucht.
(27b) Besser heute ein Ei als morgen ein Küchlein.
(28) Ja, es lassen sich gute breite Riemen aus anderer Leut'
Häuten schneiden.
Sagt man zu denjenigen, die anderen leicht Schaden zufügen.
(29) Er faßt den Aal beim Schwanz.
Nutzlose Dinge, erfolgloses Handeln.
(30) Es ist schwer, gegen den Strom zu schwimmen.
Er geht mit voller Kleidung ins Wasser.
8.
(31) Ihn kränkt es, daß die Sonne ins Wasser
scheint.
Er ist neidisch, z.B. auf den Reichtum seines Nachbarn - auch im Bild
-; er eilt so sehr ins Wasser, daß er sogar seinen Hut verliert.
Vgl. ein Bruegel-Medaillon: "Des Nachbarn Wohlergehen mir Kummer macht, Mich
kränkt, daß die Sonne ins Wasser lacht."
(32a) Er wirft sein Geld in das Wasser.
Er wird nicht mehr lange reich sein.
(32b) Mehr Geld als Vernunft.
Das Geld "zerrinnt" ihm zwischen den Fingern.
Alle beide (31 und 32) handeln töricht und nutzlos.
9.
(33) Die Großen fressen die Kleinen.
Sinnbild des Betrügerischen. Oft dargestellt.
(34) Er fängt einen Fisch mit dem anderen.
Soll 31 noch unterstreichen.
(35) Er findet überall seinen Nutzen.
Ein Mann mit Helm hat Fleisch an den Spieß gesteckt.
(36) Er sitzt auf feurigen Kohlen.
(37) Der Spieß muß begossen werden.
(38) Er hängt unserm Herrn einen flächsernen Bart
an.
Seine Worte verdrehen, mit falscher Ehre umgeben. Vgl.: "Die Bauern lassen
sich keinen ströwig Bart mehr flechten", d.h. sie lassen sich nicht
mehr betrügen; während der Bauernkriege umgehendes Sprichwort.
Vgl. auch: Thomas Murners Narrenbeschwörung: "Wer untersteht mit Gott
zu rechten Und ihm ein strohern Bart will flechten, Dazu mit ihm treibt altes
Spiel, Wer weiß, wie lang er's leiden will?" Beachte: Allein in Jesu
Hand steht die Welt aufrichtig.
10.
(39a) Der Fuchs und der Storch.
Alte Tiergeschichte, bei Bruegel ist der Storch durch einen Kranich ersetzt.
Lehre: "Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein", "Wie
du mir, so ich dir".
(39b) Geh nicht zum Fuchs zu Gast.
Ratschlag des Künstlers.
(40) Es ist angekreidet.
Eine Angelegenheit ist keineswegs vergessen. Viele Schulden beim Gastwirt.
Der Schaumlöffel als Zeichen der Gefräßigkeit.
(41) Er fischt hinter dem Netz.
Er treibt Unsinn bzw. am falschen Ort Handel und wird deshalb benachteiligt.
Vgl. Medaillon: "Ich kriege das Magre, der andre das Fett, Ich fisch allzeit
hinter dem Netz."
11.
(42a) Ein listiger Teufel.
Er streichelt zufrieden seinen vollen Bauch.
(42b) Für den Teufel eine Kerze
anzünden.
Bzw.: Dem Tüfel zwey Licht anzinden.
Für eine schlechte Sache Fürsprache einlegen.
(43) Bei dem Teufel zur Beichte gehen.
Sein Geheimnis ungewollt dem Feind preisgeben.
(44) Er paktiert mit dem Teufel.
Der Ohrenbläser, der dem Beichtenden schlechte Ratschläge
gibt.
(45) Den Narren ohne Seife barbieren.
Betrügen, überlisten, spotten.
(46) Zwei Narren unter einer Kappe.
(47) Ungleiche Schüsseln machen schäle Augen.
Die böse Absicht des Barbiers und das scheele Auge des Oberteufels
sind gemeint.
(48) Er wächst aus dem Fenster heraus.
Etwas kann nicht geheim bleiben.
12.
(49) Er schießt ins Leere.
In der verkehrten Welt das größte Verdienst. Vgl.: "Was nützt
es, so wenig Maß und Ziel zu halten, Daß man mit einem Pfeil
nach dem anderen schießt."
(50)
(Keine Interpretation, aber ein Hinweis auf: "Ein leckes Dach und ein qualmender
Kamin Ist Unglück im Haus, ja Qual und Verdruß.")
(51) Er hat's dick hinter den Ohren.
Er ist hinterlistig.
(52) Gleich wie der Mond abnimmt, also nehmen meine Schmerzen
ab.
Aberglaube, das Pinkeln gegen die Mondsichel sollte die Wirkung noch
erhöhen. Vgl.: "Lieber Mond, ich sehe dich mit deinen zwei Spitzen,
Hilf, daß meine Zähne weder reißen noch ritzen, Bis daß
ich dich sehe mit drei Spitzen". Vgl. aber auch ein Bruegel-Medaillon: "Was
ich verfolge, das erreich ich nicht, Bin ich doch stets aufs Mondlöschen
erpicht."
13.
(53) Sie weiß den Teufel auf das Kissen zu binden.
Hinweis auf die heilige Margarete. Aber da sie nicht sanftmütig scheint
vgl. besser mit dem Bild "Die tolle Grete" und den Spruch: "Die beste Grete
die man fand, War die den Teufel aufs Kissen band."
(54a) Pfeilerbeißer.
Scheinheiliger.
(54b) Nicht alle sind heilig, die in die Kirche gehen.
(55) Unter dem Hut spielen.
Etwas im geheimen, versteckt machen.
(56a) Wasser in der einen, doch Feuer in der anderen
Hand.
Doppelzüngigkeit.
(56b) Es weiß die linke Hand nicht, was die rechte
tut.
Vgl. ein Medaillon: "In der einen Hand trage ich Feuer und in der anderen
Wasser, Ich halte meinen Mund mit Schnattern und Gequassel."
(57) Er bekommt einen Kuchen auf den Kopf.
Er macht etwas schlecht.
(58) Er brät den Hering um den Rochen.
Verschwenderisch arbeiten.
(59) Er sitzt zwischen zwei Stühlen in der Asche.
Er hat aus eigenem Verschulden den kürzeren gezogen. Vgl. ein Medaillon:
"Schlampamend kann mich niemand überraschen, Allweil sitz ich zwischen
zwei Stühlen in der Aschen."
14.
(60) Gasthaus zur verkehrten Welt.
Das Gesamtbild bezieht sich darauf.
(61) Sie haben einander bei der Nase.
Sie wurden betrogen und sind auf den falschen Weg geraten. Vgl. das
Narrenfest, auch im Faust: "Falsch Gebild und Wort Verändern Sinn und
Ort! Seid hier und dort!"
(62)
(Keine Deutung der Narrenkappe mit dem Ei, aber der Hinweis, daß das
Ei Symbol der göttlichen Vollkommenheit war, weshalb es früher
Pfaffen auf ihrer Mitra trugen; hier bedeutet es, daß der Narr die
Herrschaft über die Schöpfung nimmt.)
(63) Der Narr bekommt die Karte.
(64) Es hängt vom Fall der Karten ab.
Es hängt vom glücklichen Zufall ab.
(65) Die Würfel sind gefallen.
An der Sache ist nichts mehr zu ändern.
15.
(66) Im Schlaraffenland sind die Häuser mit Pfannkuchen
bedeckt und mit Würsten umfangen.
Vgl. "Den Schinken nach der Wurst werfen." Hinweis auf zielloses,
törichtes Streben.
(67) Unterm Besen getraut.
Heimliche Liebe.
(68) Wenn die Katze fort ist, tanzen die Mäuse.
Sprichwort zu der möglichen Deutung, daß der Besen auf die
Abwesenheit der Hausherren schließen lassen darf.
(69) Wer nicht durch die Finger sieht, ist in der Welt nicht
brauchbar.
Listig, hellseherisch.
(70) Auf Holzschuhen stehen.
Vergeblich warten.
16.
(71) Er spielt auf dem Pranger.
Leichtsinniger Mensch, der sich nicht versteckt, wenn er in Not gerät;
flämisch: "Hie speelt op de kaak", wobei kaak auch Kiefer, Einmaster
und Pranger bedeutet.
(72a) Es laufen die Schweine ins Korn.
Es geht alles verkehrt.
(72b) So hoch wie die Eber im Korn springen.
(73) Er hat das Feuer im Hintern.
Es ist ihm eilig.
(74) Gelüstet dich zu jagen, so treib die schwarzen
Schweine aus dem Korn.
Angewendet auf unruhige Menschen.
17.
(75a) Man soll den Mantel kehren als das Wetter geht.
Notwendigkeit für Wanderer.
(75b) Glück, Menschen und Wind drehen sich
geschwind.
Neutrales Sprichwort.
(75c) Er hängt den Mantel nach dem Wind.
Seine Meinung stets zu seinem Vorteil ändern. Vgl. ein Medaillon:
"Ich bin ein Wie's beliebt und so gesinnt, Daß ich den Mantel immer
hänge nach dem Wind."
(76) Er schüttet die Federn in den Wind.
Sinnlose Vergeudung, schwacher Charakter.
(77a) An den Federn erkennt man den Vogel.
(77b) Glücklich, wenn der Storch zufliegt.
Hier, in der verkehrten Welt, fliegt er jedoch fort; d.h. sie ist nicht
glücklich, sie wird kein Kind bekommen.
(78) Er fällt vom Ochsen auf den Esel.
Verarmt. Vgl.: so arm, daß er "vom Bett auf's Stroh" kommt.
(79) Es tut dem einen Bettler leid, daß der andere
vor der Tür steht.
Sie müssen um die Wette untertänig sein.
(80) Er reibt sich den Hintern an der Tür.
(81) Jeder hat seine Last zu tragen.
(82) Er küßt den Ring.
Er bezeugt übertriebene Ehrfurcht.
(83) Er schlägt zwei Fliegen auf einen Schlag.
Der Raffinierte.
18.
(84) Er führt den Bären.
Jemandem Gutes wünschen, eine Lösung bringen.
(85) Er hängt seine Kutte an den Zaun.
Er tritt aus dem Orden aus, er gibt seine Prinzipien auf.
(86) Roßäpfel sind keine Feigen.
Vergebliche Hoffnung auf das Schlaraffenland.
(87) Wer weiß, warum die Gänse barfuß
gehen?
Vgl.: "Eia popeia, was raschelt im Stroh? Die Gänschen gehn barfuß
und haben keine Schuh. Der Schuster hat Leder, kein Leisten dazu, so kann
er den Gänschen auch machen keine Schuh."
(88) Ein Blinder führt den anderen.
Bezieht sich auf apostatische Menschen. Mehrfach gemalt. Verweis auf ein
biblisches Zitat.
(89) Es ist Butter an den Galgen geschmiert.
Verweist auf einen Aberglauben der Bösewichte.
(90a) Man muß segeln, solange der Wind weht.
(90b) Vor dem Wind ist gut segeln.
Beide bringen zum Ausdruck: Ewige Hoffnung der Seeleute auf das himmlische
Glück.
(91) Ein Auge im Segel haben.
Warnung, gut aufzupassen.
(92) Die Reise ist noch nicht zu End, Wenn man Kirch und
Turm erkennt.
Zuversicht, versinnbildlicht die innigste Hoffnung des Künstlers.
Copyright © Frank Detje
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